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RAVENOL-DRC - Nachbericht

Dominik Dinkel und Beifahrer Michael Teufel bleiben in der Fränkischen Schweiz das Maß der Dinge. Zum sechsten Mal in Folge konnten sie den Gesamtsieg der traditionsreichen Rallye für sich entscheiden. Mit fünf von sechs möglichen Bestzeiten dominierten sie die Konkurrenz eindrucksvoll – erstmals am Steuer eines von Gassner Motorsport vorbereiteten Renault Clio RC3.


Foto: Sacha Dörrenbächer

Mit deutlichem Abstand folgten John Macht und Tonias Glatzel im Mitsubishi Evo 6 auf Rang zwei, vor Sebastian Schmidt und Nina Uttenreuther (Mitsubishi Evo 9). Vierter wurde Patrik Dinkel, der Bruder des Gesamtsiegers, gemeinsam mit Copilotin Anna Hinrichs in einem weiteren Mitsubishi Evo.
Als bestplatziertes Team aus dem Ravenol DMSB Rallye Cup überzeugten Tony Bayer und Dominik Buss mit einer starken Leistung auf Platz fünf. Bei idealen Bedingungen und trockenem Wetter boten die Organisatoren um Rallyeleiter Uwe Jentsch drei doppelt zu fahrende, schnelle Wertungsprüfungen, die von den 90 Teilnehmern problemlos absolviert wurden.

Im Ravenol DMSB Rallye Cup kam es zu einem Führungswechsel: Niklas Pöttgen und Maximilian Kugler übernahmen nach einem souveränen Auftritt die Spitze der Gesamtwertung. Die Vorjahressieger gewannen ihre Klasse überlegen, sicherten sich alle sechs Bestzeiten und sammelten 9,58 Punkte – genug, um an die Tabellenspitze zu springen. Das Duo Kevin Müller/Stefanie Spreitzer musste zusehen, wie die Konkurrenz vorbeizog, da sie bei dieser Veranstaltung nicht am Start waren. Nutznießer davon waren Mathias Schläppi und Michael Kubik aus der Schweiz: Mit Rang zwei in ihrer stark besetzten Klasse (22 Starter) verbesserten sie sich auf Gesamtrang drei. Ihr Rückstand auf die Spitze beträgt nur etwas mehr als zwei Punkte – damit ist beim doppelt bepunkteten Endlauf noch alles möglich.
Auch Max Schumann und Ann Felke starteten mit großen Ambitionen in die Rallye, mussten jedoch bereits auf der ersten Wertungsprüfung einen Rückschlag hinnehmen: Ein Ausflug ins Grün kostete rund 30 Sekunden. Trotz vier Bestzeiten blieb ihnen am Ende nur der zweite Platz in ihrer Klasse – hinter Max’ Bruder Felix. In der Meisterschaft reichte es dennoch, um sich auf Gesamtrang vier zu etablieren.
Hinter ihnen lauern weitere Titelaspiranten: Julius Kohnen/Janine Brückner, Felix Schumann/Gino Kruhs, Tim Wacker/Luca Kiefer und Alexander Kazmierzak/Tobias Andres liegen weiterhin in Schlagdistanz und haben zumindest theoretisch Chancen auf den Gesamtsieg.

Besonders eng geht es in der DMSB Rallye Junior-Wertung zu. Nur 0,16 Punkte trennen den Führenden Jeremy Palm von seinem direkten Verfolger Yannik Büchner. Der Kampf um den prestigeträchtigen Titel – und damit um das Startrecht in der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2026 ohne Nenngeld – verspricht maximale Spannung. Das Finale steigt am 25. Oktober 2025 bei der ADAC Saarland Rallye rund um Losheim.

Zeitplan

WP / SS Name der Prüfung Länge in km Start 1.Fzg. Details
Samstag 11.10.2025
WP 1 Brunn 1 9,70 km 11:54 Uhr
WP 2 Klingelloch1 10,89 km 12:35 Uhr
WP 3 RK Seubersdorf 1 15,81 km 13:10 Uhr
WP 4 Brunn 2 9,70 km 15:07 Uhr
WP 5 Klingelloch 2 10,89 km 15:48 Uhr
WP 6 RK Seubersdorf 2 15,81 km 16:23 Uhr
Gesamt WP-km: 72,80 ;   Ziel 1.Fzg. 16:58 Uhr

- Nennschluß 05.10.
- Prädikate/Wertungen: RAVENOL DMSB Rallye Cup, HJS DMSB Rallye Cup, Bayerische Rallyemeisterschaft des Bayerischen Motorsport Verbandes, Nordbayerische ADAC Rallyemeisterschaft , Nordbayerischer ADAC Junior Rallyepokal , Südbadische ADAC Rallyemeisterschaft, Thüringer Rallyemeisterschaft
- Gesamtstrecke 206,00 km/ davon 6 WP's 72,80 km (Asphalt 71,80/Schotter 1,00)

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