- 12.-13.05.2026
- Veranstalter
- Wetter
- RZ(HQ)
Nennliste Streckenkarte LIVE-Stream: Live LIVE-Timing: Delta ewrc
Zeitplan - Timetable
| WP / SS | Name der Prüfung | Länge in km | Start 1.Fzg. | Details |
|---|---|---|---|---|
| Freitag 12.06.26 | ||||
| WP 1 | RK Gaal – Hammergraben 1 | 11,67 km | 14:35 Uhr | |
| WP 2 | Seckau – St. Marein 1 | 9,11 km | 15:00 Uhr | |
| WP 3 | RK Gaal – Hammergraben 2 | 11,67 km | 16:55 Uhr | |
| WP 4 | Seckau – St. Marein 2 | 9,11 km | 17:20 Uhr | |
| WP 5 | RK Gaal – Hammergraben 3 | 11,67 km | 18:15 Uhr | |
| Samstag 13.06.26 | ||||
| WP 6 | Baumkirchen – Gaberl 1 | 11,39 km | 07:55 Uhr | |
| WP 7 | Obdach – Sabathyhütte 1 | 10,52 km | 08:45 Uhr | |
| WP 8 | Baumkirchen – Gaberl 2 | 11,39 km | 10:30 Uhr | |
| WP 9 | Obdach – Sabathyhütte 2 | 10,52 km | 11:20 Uhr | |
| WP 10 | Baumkirchen – Gaberl 3 | 11,39 km | 12:10 Uhr | |
| WP 11 | Rundkurs Judenburg 1 | 5,32 km | 14:25 Uhr | |
| WP 12 | Möderbrugg 1 | 8,05 km | 15:20 Uhr | |
| WP 13 | Rundkurs Judenburg 2 | 5,32 km | 16:05 Uhr | |
| WP 14 | Rundkurs Judenburg 3 | 5,32 km | 17:50 Uhr | |
| WP 15 | Möderbrugg 2 | 8,05 km | 18:35 Uhr | |
| Gesamt WP-km: 141,10 ; Ziel FAZ Fohnsdorf 1.Fzg. 19:00 Uhr | ||||
Vorbericht
Hochklassiges PS-Spektakel ist garantiert Mit der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg geht die TEC 7 Rallye-Staatsmeisterschaft in die vierte Runde des laufenden Jahres. Wie schon beim Auftakt bei der Jännerrallye in Freistadt, bei der Rebenland Rallye in Leutschach und der Lavanttal Rallye in Wolfsberg geht es auch diesmal um wichtige Punkte und Entscheidungen in fünf Meisterschaftskategorien.

Foto: Harald Illmer
ORM – Der König fehlt, der Kronprinz hofft In der Paradedisziplin ORM hat der sechsfache Staatsmeister Simon Wagner den Schlüssel zu seinem siebenten Championat in Folge nach drei Saisonsiegen bereits in der Hand. Aber das Tor in den „siebenten Himmel“ wird er in Judenburg sicher nicht aufstoßen. Denn das Team Hyundai Motorsport hat spontan entschieden, dass der oberösterreichische Toppilot und seine deutsche Copilotin Hanna Ostlender just am Murtaler Rallye-Wochenende bei der tschechischen Rally Hustopece starten müssen, um auch in Österreichs Nachbar-Land noch im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Somit könnte Wagners erster Verfolger Michael Lengauer die Chance nützen, um mit einem Sieg bei der ET König Rallye 2026 den Rückstand auf den Gesamtleader zu verkürzen und so seine theoretische ORM-Titelchance aufrechtzuerhalten. Leichter gesagt als getan freilich, denn erstens hat Lengauer seinen Sitz im gewohnten Skoda Fabia gegen ein Cockpit in einem (noch) ungewohnten Citroen C3 Rally2 getauscht, und zweitens steht mit dem zweifachen Staatsmeister Hermann Neubauer ein weiterer absoluter Siegkandidat in Judenburg am Start. Hermann Neubauer ist jedenfalls hochmotiviert: „Ich werde sicherlich versuchen, diesmal den Speed an der Spitze von Beginn an mitzugehen. Im letzten Jahr musste ich mich noch an den neuen Toyota Yaris gewöhnen, außerdem haben wir einige technische Neuheiten ausprobiert. Dieses Kapitel ist vorbei, daher kann ich mich voll aufs Fahren konzentrieren. Die Wunschvorstellung ist natürlich ein Sieg.“ Mit Luca Waldherr geht ein weiterer Podestkandidat in Judenburg ans Werk. Der Niederösterreicher lenkt seinen Erfolgsboliden, mit dem er 2024 seine Heimrallye in der Buckligen Welt gewinnen konnte – einen Citroen C3 Rally2. Mit Raimund Baumschlager steht auch Österreichs Rekord-Staatsmeister am Start. Der Rosenauer ist nach einer Schulteroperation wieder fit. „Ich freue mich riesig auf die ET König Rallye mit dem fantastischen Stadtkurs durch Judenburg. In den vergangenen Wochen habe ich große Fortschritte gemacht. Die Belastungen im Rallye-Boliden sind natürlich deutlich höher als im Straßenfahrzeug. Deshalb werden wir in den Tagen vor der Veranstaltung noch Tests einlegen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, und Dr. Bernhard Stitz, der mich operiert hat, steht ja selbst bei der Rallye am Start – da hat er sicher den einen oder anderen Tipp parat, falls es im Cockpit doch noch irgendwo zwickt.“

Foto: Harald Illmer
FAZ-Hausherr Peter Hopf geht nicht nur mit seinem Ford Festa Rally2 ins Rennen, sondern auch mit dem berühmten Heimvorteil, doch er warnt sich selbst: „Das ist so eine gefährliche Sache, man glaubt alle Streckenabschnitte genau zu kennen, fährt dadurch etwas schneller und bekommt so manchmal gröbere Schwierigkeiten. Als Mitveranstalter und Fahrer ist man natürlich doppelt gefordert, ich habe aber eine gute Mannschaft hinter mir, die in der Organisation tätig ist, daher kann ich mich sehr gut aufs Fahren konzentrieren. Mein Ziel ist Top-ten-Platz in der Gesamtwertung.“ Diesen oder weit mehr strebt wohl auch Kris Rosenberger an. Der ehemalige Staatsmeister holte sich kürzlich mit einem zweiten Platz bei der Historic Akropolis Rallye hinter dem dreifachen finnischen Vizeweltmeister und aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala Selbstvertrauen. Allerdings tauscht Rosenberger in Judenburg seinen Subaru Impreza GT Turbo gegen einen in der ORM konkurrenzfähigen Rally2-Boliden.

Foto: Harald Illmer
ORM 2 – Kein Millimeter Platz zwischen den Konkurrenten In der Klasse der zweitstärksten Allrad-Boliden regiert die Ausgeglichenheit, was die Dramatik bei jeder Rallye nach oben schraubt. Der Grund liegt nicht nur an den wieselflinken R3-Autos bzw. den hier auch zugelassenen bärenstarken Prototypen, sondern vor allem auch an der Klasse der drinsitzenden Piloten. Diese tragen durchaus bekannte Namen. So sieht sich der Meisterschaftsführende Günther Knobloch einer prominenten Verfolgerschar ausgesetzt. Neben dem schnellen Niederösterreicher Christoph Zellhofer oder dem deutschen Routiner Hermann Gassner, drückt vor allem auch Ex-2WD-Staatsmeister Roland Stengg kräftig aufs Gaspedal. Für Aufmerksamkeit sorgte zuletzt jedoch Maximilian Lichtenegger. Der Wolfsberger wird genau am Donnerstag, dem Tag des Zeremonienstarts in Judenburg 22 Jahre jung. Er gewann die ORM-2-Wertung seiner Heimrallye im Lavanttal und fuhr gleich darauf bei der ERC Andalucia Rally auf den formidablen dritten Platz.

Foto: Harald Illmer
ORM 3 – Heiße Brüder-Duelle unter den Zweiradlern Von spannenden Familien-Duellen wird die Klasse der zweirad-getriebenen Fahrzeuge, kurz genannt ORM 3, geprägt. Hier Marcel und Nico Neuinger, da Raphael und Lukas Dirnberger. Und garniert wird die vierköpfige PS-Jagd aus Oberösterreich noch durch den Kärntner Thomas Traußnig, der ebenfalls immer wieder, wenn auch noch etwas zu selten, schnelle Zeiten zu fahren imstande ist. Das Nonplusultra freilich heißt Marcel Neulinger, der mit dem oben erwähnten ORM-2-Youngster Maximilian Lichtenegger zu den hoffnungsvollsten Nachwuchspiloten des Landes zählt. So hat der junge Oberösterreicher im Murtal die Möglichkeit, den Staatsmeister-Sack zuzumachen und somit den Titel vom Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. ORM Junior – Mit neuem Sponsor und schnellen Youngsters Mit neuem Sponsor und finanziell wieder lukrativ aufgewertet präsentiert sich die RP-Tools Junioren Rallye Staatsmeisterschaft auch bei der ET KÖNIG Rallye. Hier führt wie in der ORM 3 der regierende Champion und also Titelverteidiger Marcel Neulinger. Er hat alle heurigen ORM-Rallyes gewonnen und steht auch hier vor seinem nächsten Titel. Sein Debüt in der Junior Rallye Europameisterschaft gab Marcel Neulinger im pinken Lancia Ypsilon Ende Mai bei der ERC Royal Rally of Scandinavia in Schweden. Mit Copilot Jürgen Heigl beendete er den Schotterlauf auf Platz sieben in der JERC-Wertung. Lukas Dirnberger und Thomas Traußnig komplettieren das momentane Junioren-Podest in Österreich.

Foto: Harald Illmer
HRM – Fünffacher Europameister auf nationalem Titelkurs Mit einer gewissen Favoritenstellung kommt der Wiener Karl Wagner in der Historischen Staatsmeisterschaft zum steirischen Rallye-Spektakel. Eine Rolle, die einen fünffachen Europameister freilich nicht wirklich nervös machen dürfte und es wohl auch nicht tut. Der smarte Porsche-Pilot mit der nicht minder legendären Gerda Zauner am Beifahrersitz quälte sich zum Saisonauftakt mit dem bei Schnee relativ suboptimalen Heckantrieb noch übers Freistädter Jännerrallye-Terrain, ließ aber am Asphalt in der Südsteiermark und im Lavanttal seinem knallgelben 911er freien und daher siegreichen Lauf. Eigentlich spricht auch in Judenburg sehr viel für „Sir Karl“ und „Lady Gerda“.
-
- Nenschluß 30.05.26 18:00 Uhr
- Prädikate/Wertungen: TEC7 Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft - ORM2 - ORM3 - Junioren - Historic - Classic - Trophy - Firmen-Bewerber - Club-Bewerber - Rallye4You
- Gesamtstrecke 493,51 km/ davon 15 WP's 141,10 km (139,59km Asphalt/ 1,51km Schotter)
Anzeige
