Brainstorming: Der ideale Rallyesport

2 Beiträge

1  Spirit of Colin schrieb am Samstag, den 8 Juni 2019 zum Thema: Brainstorming: Der ideale Rallyesport - Zitat
Es kommt ja immer wieder die Rede darauf, wie der Rallyesport früher im Vergleich zu heute war. Die Einen sagen (und es sind gar nicht so Wenige): Früher war Alles besser; die Anderen sagen: Quatsch. Es ist gerade richtig, wie es heute läuft.

Ich sehe mich da irgendwo dazwischen. Manches am Rallyesport hat sich im Lauf der Zeit verbessert, Manches ist aber auch schlechter geworden. Wobei ich noch nicht verraten möchte, was. Es ist auch teilweise meine persönliche Sicht.

Der eigentliche Grund aber, weswegen ich dieses Thema eröffne, ist der: Ich würde gerne erfahren, wie andere Menschen verschiedensten Alters, aus verschiedensten Lagern (passive oder aktive Fans, ggf. auch Veranstalter oder Funktionäre, Sponsoren und private Förderer, oder wer auch immer) und mit verschiedenster gedanklicher Einfärbung sich den idealen Rallyesport vorstellen. Konkret: Was wünscht Ihr Euch. Was würdet Ihr gegebenenfalls am heutigen Rallyesport ändern wollen.

Hier soll wirklich jeder seinen Vorstellungen freien Lauf lassen können, ohne Scheu. Von „Ich hätte gerne ein Revival der Gruppe B“, „Die Rallyes sollten mit Elektroautos gefahren werden“ über „Man sollte wieder Marathon-Rallyes wie in den Sechziger Jahren fahren“ bis hin zu „Eine etwas verlängerte Rallycross-Strecke wäre mein Wunschtraum“ sollte Alles erlaubt sein, was Jemandem einfallen kann. Formuliert einfach Eure Anliegen. Wurscht, was es betrifft.

Ich möchte die Gedanken, die hier geäußert werden, nicht kommentieren. Jeder soll seinen Wünschen/Anliegen/Phantasien freien Lauf lassen. Schreibt einfach Alles, was Euch spontan in den Sinn kommt. Wo Ihr Euch denkt: SO sollte das aussehen.

Ich halte mir lediglich die Möglichkeit offen, zu den einzelnen Vorschlägen/Aspekten Stellung zu beziehen, eventuell das Eine oder Andere an eigenen Gedanken einzuwerfen, oder Ähnliches. Dies möchte ich aber gegebenenfalls in eigenen Threads tun – je nach Thema gegliedert.

Aber jetzt soll erst einmal der Spaß an der ungezwungenen, freien Willensäußerung im Vordergrund stehen. Ready – steady – go!
2  Martin schrieb am Sonntag, den 9 Juni 2019 zum Thema: Brainstorming: Der ideale Rallyesport - Zitat
Dann man ich mal den Anfang und gebe meinen (laienhaften) Senf zu diesem Thema.
Für mich war und ist der Rallyesport immer eine Disziplin mit "modifizierten" Serien PKW gewesen. Prototypen wie sie heute gefahren werden, haben mir nie gefallen. Deshalb war ich auch nie ein Fan der 2. Hälfte der Gruppe B. Ein Manta 400 GRuppe B war ja immer noch ein Manta B der nur noch etwas mehr modifiziert wurde, aber ein Mini Metro oder ein Delta S4 waren einfach "zu viel" des guten.
Auch aktuelle WRCS haben ja leider GARNICHTS mit Ihren Namensgebern gemein. Und das Stört mich persönlich.
Auch finde ich es schade das die "Vielfalt" per Reglement verboten wurde.

Für mich war das der Reiz am Sport (und ist es im Amateur Bereich noch heute).
Verschiedenste Autos mit Verschiedenen Konzepten kämpfen auf Augenhöhe. Mal hat das Auto bzw. das eine Konzept einen Vorteil. Mal das andere. So gabs auch selten "Seriensieger"

Oder könnt ihr euch einen MINI Sieg in Finnland vorstellen? (ich mein schon den alten Mini).


Ich will damit nicht die Leistung der Fahrer heute schmälern. Ich finde nur das der "Wert" des Fahrers reduziert wurde. Und das finde ich schade!


Für mich persönlich wäre das (ganz ohne Schubladen denken) einfachst zu lösen.


Der Hersteller kann das Auto nehmen was er will. Ob VW up oder Phaeton.
Das Antriebskonzept MUSS der serie entsprechen.
Gewicht ist vorgegeben. Allerdings hie runterschiede zwischen 2 und 4wd.
Das anpassen verschiedener Motorenkonzepte würde natürlich dauern, ist aber möglich (siehe GT Masters oder GT3).
Ein eingeschriebener Fahrer muss die ganze Saison den selben Fahrzeugtyp Fahren. Also kein wechsel zwischen Up oder Phaeton bzw Wertungsverlust.
Die Autos müssten also wieder näher an die Serie.
Somit wären die Entwicklungskosten deutlich geringer, wie auch die Einsatz und auch Revisionskosten.
Wenn man dann noch eine Homologation von "Tunern" zulässt (und bezahlbar macht) hätte man plötzlich wieder 5, 6, 8, 10 verschiedene Marken bei einer Veranstaltung. Nicht alle Siegfähig. Das ist klar. Aber doch eine "bunte Vielfalt".
Durch die Geringeren Kosten hätte man (wahrscheinlich) auch mehr Starter.

So gäbe es zwar für manche Rallyes DAS AUTO aber nicht für die ganze Saison. Das würde die Vielfalt Stärken (denn jeder Hersteller hätte die Chance ein Auto zu bauen, das IRGENDWO Siegfähig ist. Ob das dann für den Titel reicht, wäre die Frage. Aber es würde auch Spannung bringen!


DANN Wäre für mich die WRC wieder die Königsklasse des Motorsport!

Leider interessiert sich Niemand bei der FIA für MEINE Meinung. Aber man wird ja träumen dürfen. SO lebe ich meinen Sport eben selbst im kleinen wie er mir gefällt (soweit möglich)

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