Havellandrallye 2026: Regen, Dunkelheit und Motorsport bis zum Schluss
25.10.2026 13:09
Havellandrallye 2026: Regen, Dunkelheit und Motorsport bis zum Schluss
Verfasser: Tyr Drzewjecka
Die 53. PRS-Havellandrallye 'Durch den Fläming' verlangte den Teilnehmern in diesem Jahr einiges ab. Dauerhafter Nieselregen begleitete die gesamte Veranstaltung und machte die ohnehin abwechslungsreichen Strecken zu einer anspruchsvollen Herausforderung. Die unterschiedlichen Gripverhältnisse erforderten eine präzise Fahrweise und ein gutes Gespür für das Fahrzeug.

Foto: Tyr Drzewjecka
Zusätzliche Spannung brachten die beiden abschließenden Wertungsprüfungen bei Dunkelheit. Auf nassen Strecken waren exakte Ansagen der Beifahrer und eine fehlerfreie Linienwahl besonders wichtig.
Das Rallyezentrum auf dem Jakobs-Hof in Beelitz bildete den zentralen Treffpunkt für Teilnehmer, Teams und Zuschauer. Start und Ziel der Veranstaltung sowie die Feierlichkeiten danach, fanden hier statt.

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Dark Liebehenschel und Linus Noll setzten sich im Skoda Fabia Rally2 Evo durch und gewannen die Rallye mit einer Gesamtzeit von 38:45,6 Minuten. Dennis Rostek und Alexander Hirsch belgten im Skoda Fabia RS Rally2 mit 10,7 Sekunden Rückstand Platz zwei. Stig Andervang und Steffi Fritzensmeier komplettierten im Hyundai i20 N Rally2 das Podium mit 20,1 Sekunden Rückstand auf die Sieger.

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Zeitstrafen beeinflussten das Ergebnis: Rostek und Andervang erhielten jeweils welche. Während Liebehenschel den Vorsprung ins Ziel brachte, sorgte Rostek mit starken Zeiten auf den letzten Prüfungen für zusätzlischen Druck. Die WP-Bestzeiten gingen einmal an Liebehenschel, einmal an Thomas Lorenz, einmal and Stig Andervang und dreimal an Rostek.

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Von 62 gestarteten Teams erreichten lediglich 42 das Ziel. Die schwierigen Bedingungen und technische Probleme forderten ihren Tribut. Auch Thomas Lorenz, derauf der zweiten WP die Bestzeit gefahren hatte, schied im weiteren Verlauf aus.

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In den Klassen setzten sich unteranderem Fabian Schulze und Clara Bettge im Peugeot 208 Rally4, Rasmus Tuominen und Tuomas Pöntinen im Mitsubishi Lancer Evo IX sowie Ian Hayn und Rigo Sonntag im Suzuki Swift Sport durch. Norbert Meyer überzeugte im Volvo 940 und gewann erneut seine Klasse.

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Die Ergebnisse in Beelitz wirkten sich auch auf mehrere Meisterschaftswertungen aus. Im Schotter-Cup liegt Liebehenschel in Führung, gefolgt von Tuominen, Meyer, Andervang und Keller. Raphael Ramonat liegt in Führung der ADMV-Rallye-Meisterschaft. Pierre Günther holt den Titel im ADMV-Rallye-Pokal. Norbert Meyer sammelte weitere wichtige Punkte in den regionalen Meisterschaften und im Gruppe-G-Cup, er sichert sich damit zwei Titel: Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg und ADMV Meisterschaft Sachsen-Anhalt/Berlin-Brandenburg. In den Nachwuchswertungen blieb Yannik Keller einer der maßgeblichen Titelkandidaten.

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Die Havellandrallye lieferte damit nicht nur ein spannendes Tagesergebnis, sondern auch wichtige Weichenstellungen für die abschließenden Meisterschaftsentscheidungen.
