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21.ADMV Rallye Bad Schmiedeberg: Liebehenschel gewinnt die Staubschlacht

30.08.2026 16:06

21.ADMV Rallye Bad Schmiedeberg: Liebehenschel gewinnt die Staubschlacht

Verfasser: Tyr Drzewjecka

Die 21. ADMV Rallye Bad Schmiedeberg hat ihrem Ruf als anspruchsvoller Schotterlauf alle Ehre gemacht. Die als Rallye 70 ausgetragene Veranstaltung war Teil des Schotter-Cups und der ADMV-Rallye-Meisterschaft. Auf sechs Wertungsprüfungen über insgesamt 60,2 Kilometer mussten die Teams bei extrem trockenen und somit staubigen Bedingungen alles geben.


Foto: Tyr Drzewjecka

Vorallem in den Waldpassagen sorgten dichte Staubwolken teilweise für eingeschränkte Sicht. Gleichzeitig wurden die Prüfungen mit zunehmender Befahrung immer rauer. Tiefe Spurrillen sowie freigelegte Steine und Wurzeln forderten Fahrzeuge und Fahrer enorm. Die schwierigen Bedingungen führten zu zahlreichen Ausfällen.

Foto: Tyr Drzewjecka

An der Spitze entwickelte sich ein enger Kampf. Dark Liebehenschel/Linus Noll (Skoda Fabia Rally2 Evo) sicherten sich den Gesamtsieg mit 9,9 Sekunden Vorsprung auf Dennis Rostek/Alexander Hirsch (Skoda Fabia RS Rally2). Weitere 6,9 Sekunden dahinter belegten Stig Andervang/Stefanie Fritzensmeier (Hyundai i20N Rally2) den dritten Platz. Die WP-Bestzeiten waren dabei breit verteilt: Liebehenschel/Noll gewannen zwei Prüfungen, Rostek/Hirsch, Tomek/Svec, Andervang/Fritzensmeier und Lösch/Quast jeweils eine.

Foto: Tyr Drzewjecka

Besonders bitter verlief die Rallye für Tomek/Svec, die lange um einen Podiumsplatz kämpften. Auf der fünften Wertungsprüfung verloren sie jedoch mehr als 40 Sekunden und fielen damit aus dem Kampf um die vorderen Plätze zurück.

Foto: Tyr Drzewjecka

Auch die Klassen waren teilweise hart umkämpft. Weigert/Bemmann gewannen die RC3 mit fünf WP Klassenbestzeiten und Platz 19 im Gesamtklassment. In der RC4 setzten sich Patrick Pusch/Tilmann Bößert (Opel Corsa Rally4) mit vier Bestzeiten vor Kässer/Peter (Peugeot 208 Rally4) durch und wurden Gesamt-11. Die NC0 gewannen Lösch/Quast (Skoda Fabia R5) vor Lorenz/Schwegler (Skoda Fabia R5) und belegten dabei einen starken vierten Gesamtrang.

Foto: Tyr Drzewjecka

Rasmus Tuominen/Joona Rönkkö dominierten die NC1 mit WP Klassensiegen und fuhren auf Rang sieben der Gesamtwertung. Die weiteren Klassensiege gingen an Irmer/Schütte (NC2), Keller/Eichenauer (NC3), Günther/Gräbner (NC4), Klemm/Klemm (NC5), Raupach/Wildgrube (NC6) und Scheidhammer/Regner (NC8). In der NC8 setzten sich Scheidhammer/Regner trotz gleicher Anzahl an WP Klassensiegen wie Meyer/Ebel durch.

Foto: Tyr Drzewjecka

Am Ende bleibt eine schnelle und selektive Schotterrallye in Erinnerung, bei der Staub, harte Prüfungen und zahlreiche Ausfälle für eine besondere Herausforderung sorgten. Dark Liebehenschel/Linus Noll behielten dabei am besten die Nerven und sicherten sich verdient den Gesamtsieg.

Foto: Tyr Drzewjecka